Verwaltungsgericht Berlin prangert Willkür bei der Visumsversagung an

Mit selten deutlichen Worten hat das Verwaltungsgericht Berlin in einem Urteil die Willkürlichkeit von Entscheidungen über Besuchsvisa gebrandtmarkt. Ob jung oder alt, arm oder reich, ledig oder verheiratet —  jeder sei verdächtig, dass er nicht in sein Heimatland zurück kehren will. Ob die Behörde ein Visum erteilt oder nicht, liege allein in ihrem Willen. Das Gericht habe aufgrund eines EuGH-Urteils keine Kontrolle darüber.

2 Gedanken zu „Verwaltungsgericht Berlin prangert Willkür bei der Visumsversagung an“

  1. Wo kann ich dieses Urteil finden? Habe aktuell das Problem mit einem Familienangehörigen aus Kuba. Visum wurde wegen mangelnder Rückkehrbereitschaft verweigert. Pure Willkür, da die Antragstellerin verheiratet ist, ein minderjähriges Kind hat und auch noch Grundbesitz.
    Wie kann man dieser Schikane deutscher Behörden Einhalt gebieten?

    1. Vielen Dank für den Hinweis. Den Link habe ich repariert. Generell empfehle ich, im Umgang mit diesen Behörden keine Grundsatzdebatten zu führen, höflich zu bleiben und freundlich auf andere Entscheidungen zu drängen. Die entsprechenden Ansprechpartner im Auswärtigen Amt habe ich Ihnen in einer E-Mail mitgeteilt.
      Beste Grüße
      Vorstand Familienvisum e.V.

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